Hengsteysee - Die ehemalige Ruhrfähre Übersicht

Die ehemalige Ruhrfähre (26)

Die ehemalige Ruhrfähre (26)

Etwa 100 Meter östlich der Ruhrbrücke überquerte, nachweisbar ab 1800 bis zum Bau des Hengsteysees und der Brücke im Jahr 1929, eine Last- und Personenfähre die Ruhr. Die nördliche Fähranlegestelle befand sich an der Stelle, an der heute das DLRG-Haus steht. Die südliche Anlegestelle lag gegenüber auf der heutigen Halbinsel, auf der auch das Fährhaus mit Wohnung des Fährmanns stand.
Vor 1800 befand sich an dieser Stelle eine Furt; durch sie wurde (wie Akten berichten) u.a. die Syburger Magerkohle in Ledersäcken auf Lasttieren bis zum Siegerland befördert.
Durch die Schiffbarmachung der Ruhr, ausgelöst durch die "Königliche Preußische Wasser- und Ufer-Ordnung für den Ruhr-Strom, in der Graftschaft Marck" vom 10. Mai 1781, wurde der Ruhrspiegel angehoben und der Gang durch die Ruhr für Fußgänger und Lasttiere unmöglich. Der Fluß konnte also nur noch mit einem Kahn (Fähre) überquert werden.

(Text: † Willi Kuhlmann, Dortmund-Syburg)


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Stand: 19.8.2003