Die Spielbank Hohensyburg Übersicht

Spielbank Hohensyburg (15)

Am 13.3.1983 wurde mit dem Bau der Spielbank Hohensyburg, der dritten Spielbank Nordrhein-Westfalens, an historischer Stelle auf dem Syberg begonnen. Nach 2 1/4 jährlicher Bauzeit erfolgte die feierliche Eröffnung mit einer großen Show mit Sammy Davis jun. am 28.6.1985. Unter dem Motto "Zum Glück nie zu weit" ist die Spielbank Hohensyburg die umsatzstärkste Spielbank der Bundesrepublik und gehört zu den Spitzenreitern in Europa.

Neben den Spielangeboten Roulette, Black Jack und Automaten ist sie zwischenzeitlich zu einer der angesehensten Veranstaltungsstätten der Region geworden. (Siehe Abb. 8)

Zielsetzung war es, das Gebäude möglichst harmonisch in die sensible Lage des historischen Platzes zu integrieren.

Zur Historie:
Die Spielbank steht innerhalb des geschützten Bodendenkmals "Sächsische Wallburg" zwischen den Denkmalen "Mittelalterliche Burgruine" und "Kirche St. Peter", die nach wie vor das höchste Gebäude im Umfeld ist.
In einer Steuerliste von 1850 wird Hermann Henrich Schulte, Besitzer des Schultenhofes (siehe 6) als Gastwirt genannt. Nach dem Brand des Schultenhofes 1886 wurde der Schultenhof als Gastwirtschaft mit den landwirtschaftlichen Nebengebäuden auf dem Gelände der heutigen Spielbank neu erbaut. Das Gebäude der Gastwirtschaft wurde erst 1982 abgerissen. Der Bau von 1886 wurde 1900 im Zuge der Vorbereitungen zur Einweihung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals durch Neubauten an der Hangkante erheblich erweitert, u.a. 3000 Sitzplätze; und erhielt den Namen "Burgwirtschaft". 1910 kaufte die damalige Provinz Westfalen, heute Landschaftsverband Westfalen-Lippe, diese Gebäude und die umliegenden Grundstücke. 1953 wurde dieser große Gebäudekomplex wegen teilweiser Baufälligkeit abgerissen und das wesentlich kleinere Nachfolgegebäude, "Ruhrterrassen" genannt, erbaut. Dieses Gebäude mußte 1982 dem Spielbankbau weichen.

(Text: † Willi Kuhlmann, Dortmund-Syburg)



Die Spielbank Hohensyburg

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Stand: 15.12.2003